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Festival für Games, interaktive Kunst und digitales Theater

13.11. — 16.11.25

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c Maja Bjeljac Performer*in: Selma-Lou Hass, Liv Kallmeyer, Zoe Celine Krueger Projekt: Octopussy

Dungeon Crawler X Octopussy

Schauspiel Dortmund, LARP, Theater
Anmeldung nötig

Zwei Interaktive Performances, die Theater, Spielmechanik und Stadtlandschaft miteinander verbinden.

Diese Veranstaltung findet als “Doppel” statt und baut aufeinander auf. Beginnend als Dungeon Crawler in der Tiefgarage Westentor findet sie ihren Höhepunkt in der Performance Octopussy auf der Studiobühne des Schauspiel Dortmund.

Dungeon Crawler

Die “Dungeon Crawler”, eine uralte Gilde zur Erforschung verborgener Unterwelten, sind in der Tiefgarage Westentor gecrashlandet.
Zur Unterstützung des Octopussy-Spezialteams waren sie durch ein Portal nach Dortmund gereist. Bevor sie ihre Hilfe und ihre Maschinen zum Schauspielhaus bringen können, müssen aber zuerst die Gefahren des unterirdischen Auto-Dungeons überwunden werden.

“Dungeon Crawler – Automobil Untergrund” ist ein Live-action-roleplaying-game im urbanen Raum. Besucher*innen können Rollen in einer science-fantasy Geschichte übernehmen und Perfomer*innen agieren als “transmissional agents”, die zwischen den Welten wandern und Spielorte und Formate des Festivals miteinander verweben.
Die Crawler sind unter euch! Durch Quests, Storytelling und bildnerische Eingriffe führen sie tief in die verborgenen Räume eurer Stadt. In einer Erzählung über Tech-Kult und alternate-reality nehmt ihr Teil an der spielerischen Umdeutung des urbanen Raums.

Performance und Divising: Carl Brandi, Pau Holtkamp, Aldina Okeric und Gianluca Piscopo.
Automobile: Pau Holtkamp
Spielentwickler: Carl Brandi
Musik: Arnaud Dubois
Kostüm und Bühne: Deutsche Oper am Rhein, Pau Holtkamp und Carl Brandi

“Dungeon Crawler – Automobil Untergrund” wird gefördert durch die Projektförderung darstellende Künste des Kulturbüro Dortmund.

Octopussy

Die Octopussy ist ein längst vergessener Ort — eine verheißungsvolle Erzählung von einer besseren Welt. 20.000 Meilen unter dem Meer. Oder wie war das nochmal?

Die Piratin Ann schwelgt in Erinnerungen an ihre alten Tage auf See und an einen Ort, an dem eine neue Welt beginnt. Keine Zeit zum träumen! Anns geliebte Octopussy ist in Gefahr! Ihr fehlt nur noch das passende Spezialteam, um die Balance in der Octopussy wiederherzustellen. Werden Sie sich trauen, diese Reise in die Tiefen der Krake zu wagen?

Themen wie toxische Männlichkeit, sexualisierte Gewalt & Sexismus werden in diesem interaktiven Stück in der Form eines Escape Rooms behandelt.

Performance & Divising: Liv Kallmeyer, Zoe Celine Krueger, Selma-Lou Hass & Alexandra Entenmann
Regie & Konzept : Juliette Roussennac
Bühne: Pau Holtkamp, Katja Stolz

Danke an: arc gallery.

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Juliette Roussennac
Pau Holtkamp
Carl Brandi
arc gallery

Juliette Roussennac (sie/ihr), geboren 1996 in Paris, ist eine französische Schauspielerin und Regisseurin.
2017 schloss sie ihr Theaterwissenschaft Bachelor an der Sorbonne-Nouvelle ab.
Währenddessen arbeitete sie bereits als Performerin bei Tino Sehgal am Pariser Palais de Tokyo (»This Progress«, Festival d’Automne 2016).
Seit 2019 ist sie als Schauspielerin Teil des Gefängnistheaters »aufBruch«. Das freie Theaterprojekt bespielt verschiedene Haftanstalten im Berliner Raum und setzt sich für den kulturellen Austausch zwischen Stadtgesellschaft und Gefangenen ein.
2024 schloss sie ihr Physical Theatre Studium an der Folkwang Universität der Künste ab. Dort lernte sie die Kraft ihres Körpers kennen und lieben. In ihrer künstlerischen Arbeit bewegt sich Juliette Roussennac zwischen Clownerie, Storytelling und Gesang.

Pau Holtkamp, arbeitet als Künstler*in in den Bereichen Performance, Bühnenbild und Kostümdesign.
Carl Brandi (*1991) ist Performance Künstler und Rollenspielentwickler. Seit seinem Abschluss an der Düsseldorfer Kunstakademie (2021) arbeitet er an einer kontinuierlichen Mythologie, die in Spielen, Bildern und Erzählungen zum Leben erwacht. Brandi entdeckt zusammen mit anderen Künstler*innen und Teilnehmer*innen seiner Performances eine Fluide Parallelwelt, die von spielerischen Entscheidungen aller Partizipient*innen verändert und weiterentwickelt wird. Spielwirksamkeit und gemeinsames, verwandelndes Erzählen bilden den Kern Brandis performativer Formate und Methoden.
Spielwiesen für diese wachsende Geschichte waren u.a.: The Hangar (BCN/ES), K21 Kunstsammlung NRW (DUS/GER),
Futur3 Festival (KI/GER), Künstlerhaus Dortmund (DO/GER) und Museum Kunstpalast (DUS/GER)

Die arc gallery versteht sich als experimentelle Brücke zwischen Kunst, Nachtleben und digitalen Künsten. In den vibrierenden Clubräumen entsteht ein Spannungsfeld, in dem individuelle Wahrnehmung und kollektives Erleben ineinandergreifen. Digitale Künste öffnen dabei neue Perspektiven auf Subjektivität und Gemeinschaft, auf Tag und Nacht, auf etabliertes Wissen und unvollendete Versuche. So wird die arc gallery zu einem Raum, der Gegensätze verbindet, Zusammenhänge sichtbar macht und künstlerische Ausdruckskraft ebenso herausfordert wie ausdauernd trägt. Die arc gallery wird getragen vom Verein exe.