NEXT LEVEL

Festival für Games, interaktive Kunst und digitales Theater

13.11. — 16.11.25

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© pauluz

./drum.code

Dortmunder U, Konzert, Performance

Ein hybrides Konzert zwischen Live-Coding, Schlagzeug und KI-gesteuerter Improvisation.

„./drum.code“ verbindet Schlagzeugspiel mit experimenteller elektronischer Musik in einer hybriden Performance. Im Zentrum steht ein Dialog zwischen Mensch und Maschine: Der Computer agiert als eigenständiger Mitspieler, indem er den Code während der Aufführung verändert, auf die vom Schlagzeug erzeugten Muster hört und mit eigenen Klängen antwortet. Der menschliche Part wiederum reagiert auf die generierten Sounds und entwickelt daraus neue rhythmische Impulse. Grundlage ist eine Bibliothek aus Codeschnipseln, die durch maschinelles Lernen auf rhythmische Strukturen trainiert wurde. Wahrscheinlichkeitsgesteuerte Entscheidungen fügen während des Spiels Code hinzu oder entfernen ihn, sodass sich ein permanentes Wechselspiel ergibt. So entsteht ein Prozess der gegenseitigen Beeinflussung, der die Grenzen zwischen analogem Instrument und digitalem System verschwimmen lässt. „./drum.code“ macht Live-Coding zu einer körperlich erfahrbaren Performance und eröffnet neue Formen elektronischer Tanzmusik, in der Improvisation, Technologie und menschliche Kreativität untrennbar ineinandergreifen.

Dauer ~40 min

Timo Hoogland

Timo Hoogland (tmhglnd) ist ein Digitalkünstler, Live-Coder, Musiktechnologe und Pädagoge aus den Niederlanden. Er livecodet elektronische Musik und entwickelt algorithmische audiovisuelle Kompositionen und Installationen. Timo schloss 2019 sein Masterstudium in Musik an der HKU University of the Arts Utrecht ab, wo er das Live-Coding-Tool Mercury entwickelte. Im Rahmen von Netherlands Coding Live organisiert er Meetups, Workshops und Algoraves. Er unterrichtet kreatives Coding und Sounddesign an der Fakultät für Musiktechnologie der HKU.